Category Archives: Sabor Trubaca Guca

Guca – The Best Serbian festival

Guca – The Best Serbian festival
Every year in August the sleepy town of Guca turns into a big party, the air is filled with the sound of trumpets and smell of grilled meat, streets with dancing and drinking people… More than 600,000 visitors make their way to the town of 2,000 people, both from Serbia and abroad. This is the best Serbian festival considering that Exit festival visit about 150.000 people and Guca Trumpet Festival in 2012 visit 600.000 people, and in 2013 about 450.000 people.



Elimination heats earlier in the year mean only a few dozen bands get to compete. Guca’s official festival is split into three parts. Friday’s opening concert, Saturday night celebrations and Sunday’s competition. Friday’s concerts are held at the entrance to the official Guca Festival building. This event features previous winners, each band getting to play three tunes while folk dancers, all kitted out in bright knitting patterns, dance kolos and oros in front of a hyped-up audience.

 An English party site, www.ThisIsTheLife.com, has named Guca the best festival in the world.

 Forget Glastonbury, Reading, Burning Man and Coachella: “The wildest music festival on earth is a cacophonic and crazy brass band festival that takes place every summer in the tiny Serbian town of Guča in the western region of Dragacevo”.


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Guca – The Best Serbian festival

Guca – The Best Serbian festival
Every year in August the sleepy town of Guca turns into a big party, the air is filled with the sound of trumpets and smell of grilled meat, streets with dancing and drinking people… More than 600,000 visitors make their way to the town of 2,000 people, both from Serbia and abroad. This is the best Serbian festival considering that Exit festival visit about 150.000 people and Guca Trumpet Festival in 2012 visit 600.000 people., and in 2013 about 450.000 people.



Elimination heats earlier in the year mean only a few dozen bands get to compete. Guca’s official festival is split into three parts. Friday’s opening concert, Saturday night celebrations and Sunday’s competition. Friday’s concerts are held at the entrance to the official Guca Festival building. This event features previous winners, each band getting to play three tunes while folk dancers, all kitted out in bright knitting patterns, dance kolos and oros in front of a hyped-up audience.

 An English party site, www.ThisIsTheLife.com, has named Guca the best festival in the world.

 Forget Glastonbury, Reading, Burning Man and Coachella: “The wildest music festival on earth is a cacophonic and crazy brass band festival that takes place every summer in the tiny Serbian town of Guča in the western region of Dragacevo”.


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Dejan Petrovic pobednik Guce i majstor trube

Dejan Lazarević: Uskoro će svetlost dana ugledati novi CD sa specifičnim balkanskim zvukom koji je Lazarević radio u saradnji sa popularnim čačanskim bendom.
Dejan Petrović već spremio repertoar
– Nastupićemo verovatno u nešto modernijoj varijanti na ovogodišnjem Saboru trubača. Naravno, srpska tradicija je deo svakog našeg nastupa, ali ove godine ćemo koncert obogatiti novim numerama, veoma zanimljivim. Planirano goste, u svakom slučaju obećavamo odličnu zabavu i kvalitetan program – kaže Lazarević. On dodaje da bi ga radovalo da u Guču dođu zvučna imena poput filmske dive Džulije Roberts, pa ako se to obistini, Lazarević će kao i njegov kolega biti spreman.
Dejan Petrovic u Vrscu Najmlađi i višestruki pobednik Sabora trubača u Guči i prva truba sveta Dejan Petrović održaće sa svojim Big bendom veliki koncert u hali “Milenijum” u Vršcu 10. marta. – Kao i sve dosadašnje, i ovaj koncert posvećujem svojoj ćerki Jovani, najvećoj radosti i najvećem pokretaču u životu. Mnoge sam želje ispunio, ostala je još jedna, a to je svetska karijera. Želim da autentičan zvuk srpske trube pronesem svetom – kaže Dejan Petrović.
S. M. – Imamo repertoar i za popularnu glumicu. Samo neka dođe, biće oduševljena – poručuje Lazarević. Treći Dejan – Jevđić, upotpuniće muzički nastup velikana trube. Najmlađi u svetu nagrada za izvođenje na limenim instrumentima Dejan Jevđić je sa orkestrom “Zao Taro lajt” prošle godine podigao Zlatnu trubu Sabora. – Radimo predano. Svakodnevno vežbamo za Guču, a mene posebno raduje činjenica da ću nastupati sa imenjacima Lazarevićem i Petrovićem.
Moramo za taj koncert da odaberemo najbolji repertoar i budemo posebno dobri. Nema sumnje, ljubiteljima trube ostaće u pamćenju planirana svirka jer nagrade najbolje govore o kvalitetu trubača – kaže Jevđić. Koncert trojice Dejana, trubačkih superstarova, novina je ove godine. Dosad su najbolji svirali na ponoćnom koncertu, a “Tri D” upriličen je kao poseban poklon organizatora ljubiteljima trube.

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Rock’n’Roll auf Serbisch (Guča Festival)

400000 junge Leute kommen jedes Jahr im August nach Guča, wenn die besten Blaskapellen um die Wette spielen. Hardrocker, Folkloregruppen, Hippies und Kampftrinker flippen aus.
 
Übernachtet haben wir in der Wohnung des Polizeichefs, im geräumten Kinderzimmer, unter einem Poster von Harry Potters Freundin Hermine, wohlwollend beäugt von rosa und hellblauen Kuscheltieren. Einen behüteteren Ort kann man in Guča kaum finden. Die Fotos der Polizeicheftöchter stehen, gerahmt in rotem Kunstleder, auf einem Häkeldeckchen. Für ein paar Tage sind die Mädchen bei auswärtigen Verwandten untergebracht. So macht man das hier Jahr für Jahr am letzten Augustwochenende, wenn in das 3000-Einwohner-Dorf plötzlich 400000 Blasmusikverrückte einfallen. Guča liegt in der tiefsten serbischen Provinz, dreieinhalb Autostunden südlich von Belgrad. Es gibt dort ein einziges Hotel mit 40 Betten, ein weiteres wird gerade gebaut. Da kann sich glücklich schätzen, wer auf der Klappliege in einer Privatwohnung untergekommen ist.
Rock’n’Roll auf Serbisch (Guča Festival)
In den Tagen des großen Blasmusikfestivals wird in Guča nämlich überall geschlafen: auf den Wiesen am Ortsrand, die sich in riesige Zeltplätze verwandeln; in Schulen und Turnhallen, in denen die Luft morgens zum Schneiden stickig ist; zu zweit unter Wolldecken im Auto; allein neben der leeren Schnapsflasche in Hauseingängen oder mitten auf dem zentralen Dorfplatz zwischen Glasscherben, Plastikmüll und Bierlachen am Sockel des berühmten Denkmals mit dem goldenen Trompeter.
Nur der Polizeichef findet keinen Schlaf. Jede Nacht dreht er erst zur frühen Morgenstunde den Schlüssel in seiner Wohnungstür, drei Stunden später ist er schon wieder auf dem Weg zum Dienst. Auch in seinem Büro kann man ihn nicht treffen. “Viel Arbeit, schlechte Nachrichten”, sagt seine Frau, die das Frühstück für die Gäste zubereitet. Am Montag steht es in der Zeitung: Zwei verfeindete Jugendbanden sind beim Festival aneinandergeraten, ein Jugendlicher wurde bei der Messerstecherei getötet. Im letzten Jahr waren es die jugendlichen Alkoholraser, die dem Polizisten den Schlaf raubten. Auf den kleinen, kurvenreichen Landstraßen fahren sie im Suff gegen Bäume und brechen sich die Hälse.
Den legendären Ruf der Festtage von Guča können solche hässlichen Zwischenfälle nicht beschädigen. Guča gilt als das größte und wildeste Blasmusikspektakel der Welt. Die ganze Region strömt herbei und junge Leute aus aller Welt. Das Festival sei das wichtigste und authentischste Symbol serbischer Kreativität, erklärt der aus Belgrad angereiste Staatsminister. Die Trompete mache gesund und vertreibe alle Neurosen, sagt einer der Gründer: »Guča ist Ausdruck serbischer Lebensfreude.« Wie viel das Bier und der Rakija zum Ruhm der Veranstaltung beitragen, braucht niemand extra zu betonen: Jeder weiß, dass Guča ein Massenbesäufnis ist.
In nüchternen Worten lässt sich der Anlass des Festes so beschreiben: Zwanzig serbische Musikkapellen kommen zu einem Bläserwettstreit zusammen. Zuvor haben sie sich in regionalen Vorausscheidungen qualifiziert. Der Sieger gewinnt die begehrte goldene Trompete. Über fünf Tage erstreckt sich das Rahmenprogramm mit Trachtenauftritten, Umzügen und Rummelplatzvergnügen. Der Wettbewerb selbst wird in wenigen Stunden am letzten Tag abgewickelt, denn es geht in erster Linie um anderes: durchtanzte Nächte, Rausch, Enthemmung. Sex and drugs and Rock’n’Roll auf Serbisch.
Das Festival ist fest in der Hand der Zigeunerbands aus dem Süden und Westen des Landes. Sie stellen fast alle Teilnehmer, geben mit ihren übermütig ratternden Tänzen, den Coceks und Kolos den Ton an. Von schmissigen Synkopen wird ihre Musik vorangetrieben. Die Basstuba bollert wie Ausbeulungsarbeiten auf dem Autoschrottplatz. Über den pumpenden Rhythmen erhebt sich das orientalisch klingende Melodiegewusel der Trompeten. Im Vergleich zum Wespentemperament einer serbischen Gipsy-Band wirken bayerische Bierzeltkapellen so behäbig wie halb tote Stubenfliegen auf ihrem letzten Flug. Verwegene Typen sind die Musiker allesamt. Für Guča haben sie sich die gelockten schwarzen Haare extranass in den Nacken gegelt, ihre Nadelstreifenanzüge oder cremefarbenen Leinenwesten angezogen und die eleganten Schuhe übergestreift. An den Schuhen kann man jeden Gipsy-Trompeter erkennen: Spitz und lang müssen sie sein und am besten aus Schlangenleder. Guča ist eine große Chance für die Musiker. Wer hier auffällt oder gar den Wettbewerb gewinnt, braucht sich um lukrative Engagements bei Hochzeiten und Beerdigungen keine Sorgen mehr zu machen.

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